40 Jahre Deutscher Frauenring Ortsring Oberursel

das bedeutet auch 40 Jahre Vorstandsarbeit ........

20171004 VS

...... und hier sind all diese Frauen, die sich genau 40 Jahre später exakt  am Gründungstag, Grünungsort und -Zeit,

Mittwoch, 04. Oktobr 2017 im alten Hospital

nochmal getroffen haben.

 


Auszug aus unserer Festschrift

„ Ich habe eine Bitte an Sie, Frau Blechschmidt. Schreiben Sie doch etwas für unsere Festschrift über den Frauenring.“ So empfing mich Annegret Hagenbring am Tag der Einweihung der vom Basarerlös gespendeten “Baumelbank“ am Weiher des Rushmoorparks.

Natürlich nichts lieber als das, war mein erster Gedanke und schon fing es an! War damit ab Gründungstag gemeint oder aber schon die Vorgeschichte? Sollte man mehr ins Detail gehen – ist dies die Chanc, einmal alles schriftlich über 40 Jahre festzuhalten - oder aber sich kurz fassen?

Vielleicht ist es auch gut – so kam mir dann der Gedanke – erst einmal einige Kommentare aus Oberurseler Zeitungen vor oder nach der Gründung aufzuzeigen.

-    durch Referat und Seminare will der noch zu gründende Oberurseler Ortsring die „staatsbürgerliche Bildung und Weiterbildung der Frauen fördern“. Die Frauen sollen zu einer freien und selbständigen Meinungsbildung befähigt werden

-    überwältigt von der großen Besucherzahl zeigten sich am Dienstagnachmittag die Gründungsmitglieder: Über 100 Frauen aus Oberursel und angrenzenden Städten und Gemeinden waren gekommen (übrigens wurden in dieser Zeit etwa 30 Kinder betreut)

-     etwa 20 Frauen trugen sich spontan als Mitglieder ein

-   sprach Stadtrat Albert Jung den Frauen seinen Glückwunsch zur Gründung des Ortsrings aus, der die breite Palette der Vereinsaktivitäten in Oberursel erweitere und gleichzeitig eine Lücke schließe

-     „jetz brat mer aber doch aaner en Storch! Da ergreife Oberurseler Fraue die Initiative gründe en Frauenring und schon komme 100 Interessentinnen gleich bei der ersten Versammlung. Des iss für Orscheler Verhältnisse ge-waltisch„ (Rubrik: Lang & Kurz)

Sehr positiv war die Resonanz vor sowie nach der Gründung in vielen Zeitungsartikeln und hat unserem Frauenring zu einem sehr guten Start verholfen.

Dass es überhaupt zu einer Gründung des Frauenrings Oberursel kam, geschah eigentlich auf Initiative von Engeline Bunk, langjährige Vorsitzende des Bad Homburger Frauenrings und Beisitzerin des Landesverbandes Hessen. Ich hatte wegen einer Mitgliedschaft mit Engeline Bunk Kontakt aufgenommen und sofort deren Einladung zu dem an diesem Tag stattfindenden Begrüßungsnachmittag angenommen. Wir waren uns sofort sympathisch und ich wurde kurze Zeit später Mitglied.

Einige Wochen später bekam ich von Engeline Bunk eine Einladung zu einem Treffen mit dem Hinweis, dass ich doch noch eine gute Bekannte mitbringen solle. Engeline Bunk war unterdessen auf die Idee gekommen, mich für die Gründung eines Ortsrings in Oberursel zu motivieren.

Zum ersten Treffen kamen Christa Blechschmidt, deren Bekannte Ingeborg Priester, Sigrid Ronimi, die auch Mitglied im Homburger Frauenring war, aber auch in Oberursel wohnte und Helga Fischer, die sich wegen Arbeitskreise in Oberstedten an Engeline Bunk gewandt hatte.

Für die eingeladenen Frauen war das Thema „Frauenring in Oberursel“ neu, man war überrascht, doch prinzipiell der Sache zugetan, zumal Engeline Bunk es verstand, einen zu motivieren und sie auch ihre volle Unterstützung bei der Gründung zusagte, was natürlich in erster Linie die Organisation betraf. Engeline Bunk hatte bereits geplant und machte den Vorschlag, dass Christa Blechschmidt als 1. Vorsitzende und als 2. Vorsitzende bzw. Stellvertreterin Ingeborg Priester fungieren sollte. Sigrid Ronimi erklärte sich bereit als Schatzmeisterin zu arbeiten und Helga Fischer wurde zur Beisitzerin ernannt. Das alles sollte – wie gesagt – erst einmal kommissarisch laufen.

Zum nächsten Treffen – es folgten noch viele weitere danach – kam noch eine Bekannte von Sigrid Ronimi und das war Beate Kitschen. Sie erklärte sich sofort bereit, auch als Beisitzerin mitzuwirken.

Die Ratschläge von Engeline Bunk bezüglich der Presse, des Kulturamtes der Stadt Oberursel sowie der Raumsuche u.v.m. waren ausgesprochen hilfreich.

Vieles musste noch abgeklärt, geregelt und besprochen werden. Ganz groß sollte die Gründung aufgezogen werden. Etwa 200 ganz persönlich gehaltene erklärende Anschreiben wurden verschickt und kurz danach dann die Einladungen für den 4.Oktober 1977. Mehrere Pressetermine fanden noch statt, der große Raum im Alten Hospital wurde uns vom Kulturamt der Stadt Oberursel zur Verfügung gestellt und es konnte losgehen.

Die Jahresbeiträge der Gründungsmitglieder in Höhe von 150,00 DM (von jedem 30,00 DM) waren das Startkapital und vom Landes-vorstand wurden nochmals 150,00 DM beigesteuert. Der Betrag wurde unter anderem für Druckkosten der 200 Einladungen und für Sekt ausgegeben.

Vorausgesagt wurde uns, dass wir mit dem Kommen von 10% der Eingeladenen rechnen könnten. Aber es kam ganz anders. Der Saal war brechend voll, Stühle mussten noch von der Turnhalle geholt werden. Großes Erstaunen herrschte bei uns über den starken Andrang. Wir waren total überrascht und hoch erfreut.

Bei der Ansprache wies Christa Blechschmidt unter anderem daraufhin, dass der Deutsche Frauenring überparteilich und überkonfessionell sei, natürlich auch auf die vielen Möglichkeiten eines Ortsrings in Oberursel, sowie über Sinn und Zweck des Frauenrings im allgemeinen und auch darauf, dass es einen solchen nur durch die Mitarbeit weiterer Frauen geben könne. Als Vertreter der Stadt hielt 1. Stadtrat Albert Jung eine Ansprache und auch Ruth Geissler, Landesvorsitzende des Frauenrings, begrüßte die Gäste. Bei anschließenden Unter-haltungen mit den Anwesenden kam es dann noch zu weiteren, informativen Gesprächen bei denen 21 Frauen sofort ihre Mitgliedschaft erklärten und im Laufe der nächsten Tage erfreulicherweise weitere Interessierte bereit waren, Leiterinnen von verschiedenen Arbeitskreisen zu werden, und zwar Beate Kitschen: Kunsthandwerk, Gerda Werner: Kunstbetrachtung sowie Malen, Agnes Kempermann: Literatur, Valerie Schweisser: Englisch; das alles auf unentgeltlicher, ehrenamtlicher Basis.

Die Gründung war geglückt, jeden Tag kamen neue Mitglieder hinzu, die Sache hatte von Anfang also an einen sehr guten Start.

Am 8. November 1977 fand das erste Monatstreffen im Café Ruppel (später im „Return“) mit über 40 Mitgliedern statt, das zweite am 7. Dezember und bereits am 11. Januar 1978 war dann die ordentliche Wahl.

Der neue Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende Christa Blechschmidt, 2. Vorsitzende Beate Kitschen, Schatzmeisterin Sigrid Ronimi, Beisitzerinnen: Ingeborg Priester, Christa Rorem, Christa Schwandt und Edith Vogel. Auch wurde dem Ortsring Oberursel am gleichen Tag eine Satzung gegeben und dieser wurde einstimmig zugestimmt.

Die Gründungsgeschichte ist somit geschrieben. Die vier Gründungs-mitglieder (Helga Fischer war aus Gesundheitsgründen nicht mehr dabei) konnten den erfreulichen Schluss ziehen, dass die bisherige Arbeit voll bestätigt und von anderen Frauen mit Begeisterung aufgenommen wurde. Nicht beschreiben kann man bei diesem Rückblick die viele Arbeit, den persönlichen Einsatz, das ständige Engagement, das auch von der eigenen Familie mitgetragen und toleriert wurde, allerdings auch über die Freude, die man erhält, wenn man für andere etwas auf die Beine stellt und einem dies immer wieder bei persönlichen Gesprächen bestätigt wird.

Der große Vorteil bei der weiteren Arbeit war, dass durch eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Presse positive Artikel gebracht wurden. Sehr gute Kontakte zu den Mitarbeitern des Kulturamtes der Stadtverwaltung waren eine große Hilfe bei der Suche nach kostenlosen Räumen im „Alten Hospital“ für die in der kurzen Zeit entstandenen 12 Arbeitskreise. Im ersten Rundbrief für November 1977 konnten den nunmehr 42 Mitgliedern schon interessante Vorträge über „Mütterberatung“ / „Schulfürsorge“ sowie „Vorsorge in Schwangerschaft und Krebsfrüherkennung“ angeboten werden.

Am 9. Februar 1978 – also fünf Monate nach Gründung – wurde das 100. Mitglied begrüßt.

Die neuen Mitglieder wurden immer zu „Begrüßungsnachmittagen“ eingeladen, um den Vorstand kennen zu lernen. Eine nummerierte Mitgliedskarte sowie die DFR-Anstecknadel wurde dabei jedem überreicht.

Von Anfang hatten wir uns die Aufgabe gestellt, die „Weiterbildung der Frauen“ zu fördern, und zwar durch Aktuelle Tagespolitik / Kandidatenvorstellung zu Kommunal-, Landes- und Bundestagswahlen / Wirtschafts- und Verbraucherfragen / Umweltschutz / Altenhilfe / Mutter-Kind-Kreise / Seminare zu Themen wie Politik und Gesellschaft u.v.m. zu fördern.

Anbieten konnten wir bereits für 1978 Vorträge zu Themen wie Elternseminar „Kind und Angst“ / Ehe- und Familienrecht / Miteinander leben – Konflikte – Toleranzen – Kommunikation / Europa auf dem Rücken der Verbraucher / Sprechen und Zuhören (Seminar über drei Tage) Kind im Krankenhaus / Workshop mit Katja Delakowa / Drogen- und Medikamentenmissbrauch / Verbraucherfragen mit Angelika Bork / Podiumsdiskussion mit Kandidaten zur Landtagswahl / „Was geht das uns an?“ Direktwahl zum Europäischen Parlament.

Aufzuzählen wären noch die monatlich stattgefundenen Halb- oder Ganztagsfahrten mit entsprechenden Besichtigungen wie unter anderem das Kernkraftwerk Biblis u.v.m.

Nicht zu vergessen das stete Anwachsen der Mitgliederzahl sowie der Arbeitskreise, die von Frauen mit entsprechender Ausbildung, Wissen und Können viel Zeit, Energie und Enthusiasmus geleitet wurden. Und bis auf den heutigen Tag alles unentgeltlich, ehrenamtlich, und zwar wöchentlich, in 14tätigem Abstand oder einmal monatlich.

Bereits 1979 wurden den Mit-gliedern interessante Studienfahrten angeboten. Die erste Fahrt ging natürlich nach Berlin. Der Besuch von Ministerien stand auf dem Programm und selbstverständlich auch eine Fahrt nach Ostberlin. Jährlich wurden den Mitgliedern zwei Studienreisen innerhalb der Bundesrepublik sowie im europäischen Raum – natürlich auch in die Partnerstädte ‚Epinay-sur-Seine / Rushmoor / Lomonossow - angeboten und die Teilnahme von vielen gerne genutzt. Über viele Jahre hin sind diese Studienfahrten einer der Höhepunkte im Vereinsleben unseres Frauenrings.

Auch Theaterfahrten nach Heppen-heim und Bad Hersfeld wurden sofort in das Programm auf-genommen.

Bereits im Februar 1984 fand aus Rotationsgründen eine Neuwahl des Vorstandes statt.

Jedes Mitglied kann 6 Jahre im Vorstand arbeiten, muss dann also ausscheiden. Der Wechsel war gut gelungen, weitere Mitglieder sind in den Vorstand gewählt worden. Allerdings hatte sich – trotz vieler Anfragen bei den Mitgliedern – für das Amt der 1. Vorsitzenden niemand bereit erklärt zu kandidieren, so dass Christa Blechschmidt weiterhin tätig war.

Der „Besuchsdienst“ im Georg-Stangl-Haus konnte 1984 nach Absprache mit der Heimleiterin, Frau Sommerfeld eingerichtet werden. Mehrere Mitglieder hatten sich zur Verfügung gestellt, Heim-bewohner in regelmäßigen Abständen zu besuchen, ihnen hilfreich bei allem zur Seite zu stehen, aber auch etwas Abwechslung in den Tagesablauf zu bringen. Es entstanden dadurch nicht nur sehr gute Kontakte zu den Heimbewohnern sondern auch zur Heimleitung. Umbenannt wurde das Heim später dann in Traute und Hans Matthöfer-Haus. Mangels Helferinnen von unserer Seite wurde der „Besuchsdienst“ 2014 – also nach dreißig Jahren – eingestellt.

In jedem Fall muss erwähnt werden, dass 1984 die Fertigstellung der Stadthalle uns viele Vorteile gebracht hat. Unter anderem konnten unsere „Monatstreffs“ nunmehr im Foyer der Stadthalle angeboten werden und dies wurde von den nunmehr etwa 400 Mitgliedern sehr begrüßt. Nicht nur die Mitgliederzahl sondern auch die Anzahl der Arbeitskreise war auf 21 angewachsen.

Ein voller Erfolg war natürlich auch der 1984 eingeführte Wohltätigkeitsbasar in den Mehrzweckräumen der Stadthalle. Ein Basar, der unter dem Namen „ Neues und Gebrauchtes zu günstigen Preisen“ auf Plakaten und in der Presse auf sehr großes Interesse stieß. Der Erlös – 20% vom Verkaufspreis werden dafür einbehalten - dieses bis heute stattfindenden Basars war von Anfang an für soziale Zwecke der in Oberursel ansässigen Institutionen gedacht. So konnte als erstes 1984 dem „Verein therapeutisches Reiten“ in Bommersheim das junge Norwegerpferd „Hindu“ geschenkt werden. 27 Jahre wurde „Hindu“ alt, viele Kinder und Erwachsene lernten ihn beim therapeutischen Reiten schätzen. Unterstützt wurde der vorerwähnte Verein natürlich auch noch späterhin, und zwar wieder vom Basarerlös mit ‚Futter- bzw. Stallkosten für „Hindu“.

Viele Institutionen wurden im Laufe der Jahre mit Spenden bedacht, so zum Beispiel die Helen-Keller-Schule, die Hans-Thoma-Schule, der Verein für Muskelkranke, Dr. Norbert Dickopf (Alfred-Delp-Haus), Frauen helfen Frauen, die Tafel Oberursel, die ambulante Hospiz-gruppe, die Oberurseler Werkstätten, das Jugendcafe Portstraße und viele mehr.

Nur durch die Unterstützung vieler Mitglieder während der Basartage konnte dieser durchgeführt werden. Noch heute wird dieser Wohltätigkeitsbasar sehr gut besucht und es können erfreulicherweise weiterhin Spenden übergeben werden.

Erwähnt werden sollte auch der Ausschuss „Persönliche Hilfe“, der 1985 auf Grund einer Intervention des Gesamtdeutschen Ministeriums, Berlin entstand. Man bat uns um Hilfe bei Paketaktionen an uns unbekannte Anschriften in die damalige DDR. Mehrere Mitglieder erklärten sich sofort dazu bereit und so wurden immer wieder von den uns zur Verfügung gestellten Beträgen hilfreiche Pakete verschickt. Natürlich entstanden dadurch auch persönliche Freundschaften.

Der Frauenring war 1986 mit 440 Mitgliedern und 29 Arbeitskreisen nicht nur zu einem sehr großen Verein angewachsen, sondern darüber hinaus durch die vielen interessanten Angebote selbst zu einer viel beachteten Institution geworden.

Die Jahresversammlung im Februar 1986 brachte nunmehr den Wechsel der Vorsitzenden. Lina Usinger erklärte sich bereit, die bisherige 1. Vorsitzende Christa Blechschmidt abzulösen und den Vorsitz zu übernehmen.

Während der 40 Jahre Frauenring waren als Vorsitzende tätig:

1978 – 1986 Christa Blechschmidt

1986 – 1990 Lina Usinger

1990 – 1996 Sigrid Ronimi

1996 – 2002 Ute Ghadban

Ab 2002 -Teamvorstände

Doris Fumagalli, Sigrid Hentschel, Adelheid Mohns, Karin Niedner, Helga Tippkötter, Silke Welteke

2008 - 2010

Karin Bloch, Gisela Chapman, Gisela Damann, Birgit Lautz, Adelheid Mohns, Elke Riad-Siewert

2010 - 2014

Karin Bloch, Gisela Chapman, Gisela Fuchs, Silvia Hartung, Birgit Lautz, Elke Riad-Siewert

2014 - 2016

Annegret Hagenbring, Silvia Hartung, Brigitte Gottschalk, Evy Nüsser, Renate Tittel, Barbara Zweifel

Den vorerwähnten Vorstandsvorsitzenden sowie den vielen Mitgliedern, die über die Jahre hin sehr aufgeschlossen und interessiert im Vorstand mitgearbeitet haben und somit ihr Interesse an dieser so wichtigen, sozialen Aufgabe immer durch Wort und Tat zum Ausdruck brachten, sei an dieser Stelle gedankt.

Ein Dank auch an die Mitglieder, die in den Landesvorstand gewählt wurden, so auch Sigrid Ronimi als langjährige Landesvorsitzende. Die Mitarbeit dieser Frauen war und ist im Deutschen Frauenring eine sehr interessante und wichtige Aufgabe.

Von Anfang an war von „Emanzipation“ nie die Rede, wir wollten Gleichberechtigung und Neues schaffen. Noch bevor es Mitte der 80er Jahre zu einer verstärkten Institutionalisierung der Frauenpolitik gekommen war, hat der Deutsche Frauenring in der Kommune schon viele Aufgaben ehrenamtlich übernommen, die dann – finanziell gefördert – von anderen Institutionen angeboten wurden.

Grund zum Feiern gibt es allemal, auch wenn sich die Ziele verändert haben, die Mitglieder immer älter oder auch weniger werden. Etwa 250 Mitglieder hat der Frauenring Oberursel erfreulicherweise heute. Meist vertreten ist die Generation 50 Plus. Jüngere sind eher schwierig für eine Mitgliedschaft zu begeistern. Die meisten sind berufstätig, müssen sich um Familie kümmern und nutzen das große alternative Freizeitangebot.

Das ursprüngliche Ziel „Chancen-gleichheit im gesellschaftlichen Leben“ wird vom Frauenring Oberursel aktiv seit 40 Jahren gelebt.

Ich habe keine Bedenken, dass der Frauenring Oberursel auch noch den 60. und 90. Geburtstag feiern wird“ würdigte Bürgermeister Hans-Georg Brum das Engagement bei einer Ansprache. Mit dieser guten Vor-aussage und unter Mithilfe vieler Mitglieder wird unser Frauenring Oberursel hoffentlich auch weiterhin gut bestehen und sich all` den vielseitigen heutigen Aufgaben annehmen.

Oktober 2016                                                                                                Christa Blechschmidt

Der Teamvorstand: 2016/  2017
Annegret Hagenbring, Teamvorstand, Monatsbriefe
Maria Koeppe, Öffentlichkeitsarbeit und Webmaster
Elke Riad-Siewert, Tagesausflüge und Vorträge
Renate Tittel, Mitgliederverwaltung
Barbara Tomaschek, Tagesausflüge und Vorträge
Barbara Zweifel, Kasse, Finanzen
 

Der Teamvorstand: 2018/ 2019

Annegret Hagenbring, Teamvorstand, Monatsbriefe

Maria Koeppe, Öffentlichkeitsarbeit und Webmaster

Elke Riad-Siewert, Tagesausflüge und Vorträge

Brigitte Zimmermnn, Mitgliederverwaltung

Barbara Tomaschek, Tagesausflüge und Vorträge

Barbara Zweifel, Kasse, Finanzen

   

 

Der Ortsring Oberursel wurde am 4. Oktober 1977 gegründet.

Gründungsmitglieder:      Christa Blechschmidt, Beate Kitschen, Sigrid Ronimi, Ingeborg Priester

Zur Zeit (Stand Januar 2018) gibt es:

  • 235 Mitglieder
  • 11 Arbeitskreise : Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kunstbetrachtungen, Museums- und Gesprächskreis, Bewegungsübungen,  Botanische Spaziergänge, Wandern I und Wandern II,
  • Kontakte und Vernetzungen mit dem Frauennetzwerk Oberursel und zum Vereinsring Oberursel
  • Regelmäßige Monatstreffen mit Vorträgen aus Kultur, Kunst, Geschichte, Musik, Medizin und v.m.
  • einmal jährlich einen Wohltätigkeitsbasar
  • Podiumsdiskussionen in den Wahljahren
  • eine Homepage   www.frauenring-oberursel.de
  •  

 

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Deutscher Frauenring e. V.

Überparteilich - Überkonfessionell

Der Deutsche Frauenring ist:

der 1949 gegründete größte gesellschaftspolitische Frauenverband Deutschlands.

Gründungsmitglieder:      Theanolte Bähnisch, Anna Mosolf, Dr. Agnes Zahn-Harnack, Elisabeth Mahla,

Leonore Mayer-Katz, Dr. Dorothee von Velsen, Dr. Freda Wüsthoff

gegliedert in Präsidium, Bundesverband, Landesverbände, Ortsringe.

Er ist:

  • gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell
  • in 15 Landesverbänden mit 93 Ortsringen und knapp 8000 Mitgliedern organisiert
  • die aktive Vertretung für die Interessen alle Frauen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens
  • engagiert für die Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen und Männern im öffentlichen, beruflichen und privaten Bereich.

Wir machen uns stark für:

  • ein modernes Bildungskonzept einschließlich gesellschaftspolitischer Bildung
  • die Umsetzung von Gesetzen und Verordnungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern
  • sehr flexible Arbeitsbedingungen zur Förderung der Vereinbarkeit  von Familie und Beruf
  • faire Arbeitsmarktchancen für Frauen und Männer, Mütter und Väter
  • ein friedliches und gewaltfreies Miteinander aller Generationen
  • den Schutz der Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung
  • internationale Arbeit, die weltweit die Belange der Frauen unterstützt und fördert
  • praktische Entwicklungshilfe für Frauen mit Kindern in aller Welt

Wir bieten den Mitgliedern

  • Informationen über aktuelle frauen- und gesellschaftspolitische Themen
  • Seminare, Kongresse und Tagungen zu aktuellen Themen
  • Mitwirkung und Mitgestaltung bei Gesprächs- und Arbeitskreisen auf Orts-, Landes- und Bundesebene
    • Kontakte zu sozialen Einrichtungen und frauen- und gesellschaftspolitischen Vereinen und Verbänden
    • Vernetzung mit regierungsunabhängigen Organisationen und anderen Frauengruppen
    • Kontakte und Vernetzungen mit internationalen Frauenprojekten
    • Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen auf Orts- und Landesebene
    • Gemeinschaft durch Unterhaltung und Geselligkeit bei Feiern, Ausflügen und Reisen.

 

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Organisation Deutscher Frauenring e. V.

                               Der DFR besteht aus Ortsringen bzw. Ortsverbänden, die Landesverbänden angeschlossen sind.

 

 


Die Geschäfte führt das
Präsidium. Das Präsidium informiert den Bundesvorstand, der sich aus den Vorsitzenden der Landesverbände, den Vorsitzenden der Bundesfachausschüsse und den Vorsitzenden der angeschlossenen Verbände zusammensetzt.